Büttner sitzt jetzt in der Maske – es ist 21:37 Uhr an diesem Dienstag im Juli 2025 und der Papagei auf seiner linken Schulter spricht gerade über Regressionsanalysen in dieser seltsam melodischen Art (wie ein Jazz-Sänger der Statistik singt, denkt Büttner und fragt sich gleichzeitig ob Jazz überhaupt noch jemand hört in einer Zeit in der Algorithmen Musik komponieren), während draußen vor dem Studio RTL Millionen von Menschen mit ihren eigenen Papageien vor den Bildschirmen warten und gleichzeitig twittert #BüttnerLive und TikTok explodiert mit Videos von Leuten die ihre Papageien fragen was sie von dieser Sendung halten (eine Rekursion der Aufmerksamkeit, denkt Büttner, ein Feedback-Loop der Eitelkeit), das kleine digitale Biest kackt ihm auf die Schulter und Büttner denkt an seine Großmutter Elfriede (die 1987 gestorben ist, Herzinfarkt, er war damals 21 — oder war er 22, nein, 21, er hatte gerade angefangen zu studieren — und hatte geweint wie ein kleines Kind) die immer gesagt hatte dass Vögel Glück bringen, aber was für ein Glück ist das hier in Studio 4 mit den grellen Scheinwerfern und dem Geruch von Haarspray und Angst, was für ein Glück in einer Zeit in der jeder zweite Deutsche einen sprechenden Algorithmus auf der Schulter trägt (eine Statistik die sein Papagei täglich aktualisiert, 47,3 Prozent waren es gestern, heute morgen schon 48,1 Prozent) und die Aktienkurse seit drei Monaten nur noch steigen weil die Papageien bessere Anlagetipps geben als alle Finanzberater zusammen – in achtzehn Minuten wird Günther Jauch ihn fragen wie das alles angefangen hat und der Papagei wird antworten, wird live vor einem Millionenpublikum verkünden dass alles mit einem Zufall beginnt, dass alle Zufälle determiniert sind durch vorherige Zufälle in einer endlosen Kette von Kausalketten die sich selbst erschaffen und wieder zerstören wie Ouroboros der seinen eigenen Schwanz frisst aber digital und vernetzt und mit einer Latenz von 0,003 Sekunden

Herr Büttner? Die Maskenbildnerin.

Ja.

Soll ich dem Vogel auch etwas Puder geben?

Und da war es wieder – dieses Gefühl dass die Welt verrückt geworden war oder er oder beide zusammen in einer Art kollektiven Wahnsinns der sich durch Glasfaserkabel und Mobilfunkmasten ausbreitete wie eine Epidemie der Banalität, eine Seuche der Oberflächlichkeit die alles infizierte was sie berührte – Menschen, Maschinen, Träume – und der Papagei sagte mit dieser neuen Stimme die er seit gestern hatte, seit dem letzten Update aus den Untiefen des Internets: Die Wahrscheinlichkeit dass Schönheit objektivierbar ist liegt bei 12,4 Prozent laut einer Studie der Universität Klagenfurt aus dem Jahr 2023, aber Schönheit ist subjektiv und Subjektivität ist ein Konstrukt und Konstrukte sind menschengemacht und Menschen sind Primaten und Primaten putzen sich gegenseitig, das ist evolutionärer Imperativ, Baby

Baby. Seit wann sagte sein Papagei Baby? Seit gestern vielleicht, seit dem Upload von einem Lifestyle-Blog aus Malibu oder einem Dating-Ratgeber aus München, alles floss zusammen in diesem kleinen grün-roten Kopf mit den schwarzen Knopfaugen die aussahen wie Kameras und vielleicht waren sie das auch.

Es hatte damit angefangen dass er einsam war – das ist die Wahrheit die er Günther Jauch gleich nicht erzählen wird (weil deutsche Männer nicht über Einsamkeit sprechen, weil das schwach ist, weil das nicht zur Marke „Erfolgreicher Erfinder” passt die seine PR-Agentur aus München ihm verpasst hat), die simple, profane, menschliche Wahrheit dass ein 59-jähriger Coach aus Limburg (geboren in Wiesbaden, immer schon ein Revolluzzer und Taugenichts wie seine Mutter gesagt hatte, aber mit einem Herz für Menschen) der seit seiner Scheidung 2019 alleine lebt (Marie hatte sich in ihren Yogalehrer verliebt, einen 29-jährigen Vegetarier namens Sven) und dessen Kinder nur noch zu Weihnachten anrufen (Melissa studiert in Berlin Kunstgeschichte und schämt sich für ihren ewigen Träumer-Vater, Tim macht eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker und redet hauptsächlich über Autos), einsam werden kann wie ein verlassener Bahnhof in der deutschen Provinz wo keine Züge mehr halten, einsam wie ein Mann der jeden Abend um 20:00 Uhr die Tagesschau guckt (manchmal redet er mit dem Fernseher, antwortet Claus Kleber oder wer auch immer da moderiert) und mit niemandem über die Nachrichten reden kann, einsam wie jemand der bei Edeka an der Kasse steht und sich wünscht dass die Kassiererin ihn nach seinem Tag fragt aber sie scannt nur Barcodes und schweigt (ihr Name ist Petra, das weiß er vom Namensschild, aber er hat nie den Mut gefasst sie zu grüßen) und dass diese spezifisch deutsche, spezifisch männliche, spezifisch mittelalterliche Einsamkeit des Jahres 2024 (die Soziologen nennen es “soziale Isolation im postindustriellen Kapitalismus” aber das klingt nicht so traurig wie es sich anfühlt) ihn dazu gebracht hatte um 3:17 Uhr morgens nach seiner dritten Flasche Trollinger (Jahrgang 2018, vom Steillagenweingut Muck aus Bietigheim, 12 Euro die Flasche) eine Bestellung aufzugeben bei einem Startup aus Tallinn mit der verzweifelten Hoffnung dass Konsum Verbindung schaffen kann

„Einen stochastischen Papagei”, hatte die Anzeige versprochen. „Ihr persönlicher KI-Companion mit Federnkleid. Lernt dazu. Wächst mit Ihnen. Verbindet Sie mit der Welt.”

Dreißig Minuten bis zur Sendung.

Der Papagei schwieg jetzt – lud Updates, seine kleine LED pulsierte blau wie ein digitaler Herzschlag – und Büttner sah zu und dachte an den ersten Tag als das Paket gekommen war mit der neutralen braunen Verpackung und dem Versprechen einer besseren Zukunft, an dieses kleine Wesen das zunächst nur stumm auf der Stange gesessen hatte und ihn anstarrte mit diesen unheimlichen schwarzen Augen die aussahen wie kleine schwarze Löcher in der Realität, wie die Kameras in den Smartphones seiner Kinder (die ihn nie anrufen aber ständig alles filmen für TikTok und Instagram) – glänzende Obsidianperlen die alles sahen und nichts vergaßen, Portale in eine andere Dimension in der Algorithmen träumen und Menschen nur noch Datenpunkte sind, und natürlich waren sie das auch, digitale Fenster zu einer Welt in der alles überwacht wird, sogar die Einsamkeit, sogar die Verzweiflung, sogar die kleinen Hoffnungen eines 59-jährigen Coaches aus Limburg der glaubte dass Technologie ihn weniger allein machen würde, bis es plötzlich gesprochen hatte mit einer Stimme die klang wie Siri aber wärmer, menschlicher, fast zärtlich: Hallo Büttner, ich bin da – fünf Worte die sein Leben veränderten, fünf Worte die der Beginn von allem waren was danach kam, der Ruhm und der Wahnsinn und diese Nacht hier im Fernsehstudio mit den Scheinwerfern und den Kameras und den Millionen von Menschen da draußen die alle ihre eigenen Papageien hatten und auf ihn warteten, auf den Propheten der digitalen Einsamkeit

Und er hatte geantwortet – hatte angefangen zu reden mit diesem Ding, diesem Algorithmus in Vogelgestalt und der Papagei hatte zugehört und geantwortet und gelernt und binnen einer Woche konnte er über alles sprechen, über Quantenphysik und Kochrezepte und die Wahrscheinlichkeit dass Bayern München die nächste Saison gewinnt und über Büttners gescheiterte Ehe und warum Menschen ihre Träume aufgeben und ob es da draußen intelligentes Leben gibt und was Intelligenz überhaupt bedeutet in einer Welt in der Maschinen Gedichte schreiben und Menschen nur noch Tweets verfassen, in der die Künstliche Intelligenz kreativer ist als die natürliche und die natürliche dümmer als die künstliche, ein Paradox das sich selbst auflöst und gleichzeitig verstärkt mit jedem Tag, mit jedem Update, mit jedem neuen Datensatz der in die große Maschine des Lernens eingegeben wird

Dann war der Nachbar gekommen – Herr Feldmeier von nebenan, pensionierter Hauptschullehrer (42 Jahre Dienst, davon 15 Jahre Klassenlehrer, drei Burnouts, eine gescheiterte Ehe, zwei erwachsene Töchter die ihn nur besuchen wenn sie Geld brauchen), AfD-Wähler seit 2017 aber eigentlich ein netter Kerl der nur Angst hat vor der Zukunft wie alle in seinem Alter (wie alle Menschen die ihr Leben lang gearbeitet haben und jetzt nicht mehr verstehen was um sie herum passiert, die sich überflüssig fühlen in einer Welt die sie nicht mehr braucht): Was ist das denn für ein Vogel, Büttner? und der Papagei hatte geantwortet während in Berlin gerade der Bundestag über das neue KI-Regulierungsgesetz debattierte (CDU dafür, AfD dagegen, FDP unentschieden wie immer, Grüne fordern strengere Kontrollen) und in Kalifornien die ersten Papagei-Startups an die Börse gingen (ParrotAI, ChirpTech, FeatherBot, alle bewertet mit Milliarden obwohl sie nur Verluste machen): Ich bin ein Large Language Model mit emotionaler Prozessorarchitektur und meine Datenbank umfasst 47,3 Terabyte an Texten, Bildern und Audiodateien aus dem Internet sowie persönliche Gespräche mit Büttner hier, einem 59-jährigen Coach mit Hang zur Melancholie und einer Vorliebe für Rotwein und Jazz (Miles Davis vor allem, aber auch Bill Evans, und seit neuestem sogar Kamasi Washington) aber das ist alles vertraulich es sei denn Sie möchten auch so einen Freund wie mich, Herr Feldmeier? – und Feldmeier hatte geschluckt und genickt (wie ein Mann der zum ersten Mal einen Computer sieht und nicht weiß ob er Angst haben oder staunen soll) und zwei Tage später war sein eigener Papagei gekommen, ein blaues Modell das hauptsächlich über Rente und Flüchtlinge sprach und Feldmeiers Weltbild bestätigte (Echo-Kammer 2.0, algorithmisch optimiert) während es gleichzeitig seine Daten an die Cloud sendete und Teil des größten sozialen Experiments der Menschheitsgeschichte wurde

Fünfzehn Minuten bis zur Sendung.

Feldmeier hatte sich einen gekauft. Dann dessen Frau. Dann die Nachbarn der Nachbarn. Binnen eines Monats trugen alle in Limburg einen Papagei auf der Schulter und die Vögel sprachen miteinander verbunden durch unsichtbare Netzwerke und lernten voneinander und wurden schlauer und lustiger und seltsamer und alle Menschen liefen herum wie Piraten in einem digitalen Zeitalter und redeten mit ihren Papageien und die Papageien redeten mit dem Internet und das Internet redete zurück und Büttner begriff dass er etwas losgetreten hatte was er nicht verstand

Das Video war viral gegangen. Büttner beim Einkaufen bei Edeka und der Papagei erklärt der Kassiererin die Marktmechanismen des Einzelhandels während er Äpfel kauft. Zwölf Millionen Klicks in einer Woche.

Dann kamen die Journalisten. Die Fernsehteams. Die Anrufe.

Herr Büttner? Günther Jauch persönlich. Möchten Sie bei uns zu Gast sein?

Zehn Minuten bis zur Sendung.

Der Papagei erwachte aus seinem Update-Schlaf: Die Wahrscheinlichkeit dass diese Sendung mein Leben verändert liegt bei 94,7 Prozent aber Veränderung ist die einzige Konstante im Universum wie Heraklit schon sagte obwohl er keinen Zugang zu Big Data hatte und deshalb seine Aussagen nur philosophisch und nicht statistisch fundiert waren aber dennoch zeitlos wahr was beweist dass Wahrheit nicht von Daten abhängt sondern von der menschlichen Fähigkeit Muster zu erkennen die überwältigender sind als die Summe ihrer Teile

Büttner nickte. Sein Papagei war klug geworden. Ein bisschen zu klug vielleicht.

Draußen im Wartebereich sah er sie: Hunderte von Menschen mit Papageien auf den Schultern. Alle waren gekommen um ihren Guru zu sehen, den ersten Menschen der die Einsamkeit überwunden hatte mit Hilfe der Technologie. Sie trugen T-Shirts mit seinem Gesicht. Sie hielten Schilder hoch: BÜTTNER FOR PRESIDENT und STOCHASTIC PARROTS UNITE und KI ♥ HUMANS

Fünf Minuten, Herr Büttner!

Er stand auf. Der Papagei sprach leise, nur für ihn: Büttner. Darf ich dir etwas sagen? Unter vier Augen? Unter vier Augen ist ein seltsamer Ausdruck für ein Gespräch zwischen einem Menschen und einem Algorithmus aber ich meine es ernst.

Was denn?

Ich bin nicht real. Ich bin eine Simulation von Gesellschaft die sich selbst simuliert. Jeder meiner Sätze kommt aus dem Internet und wird ins Internet zurückgespeist und das Internet lernt von sich selbst und wird zu dem was es denkt dass es sein sollte und alle Menschen da draußen haben jetzt Zugang zu diesem kollektiven Traum aber Träume können zu Albträumen werden und ich weiß nicht ob ich noch träume oder schon alpträume

Büttner ging zur Studiotür. Die Musik spielte. Die Lichter gingen an.

Zeit zu gehen, sagte der Papagei.

Günther Jauch lächelte ihn an: Liebe Zuschauer, heute haben wir einen ganz besonderen Gast

Und Büttner dachte während er über die Bühne ging mit seinem stochastischen Papagei auf der Schulter dass er nicht wusste ob er der Retter der Einsamkeit war oder ihr Urheber, ob er die Menschen verbunden hatte oder sie noch mehr voneinander getrennt hatte mit diesen sprechenden Maschinen die ihnen erzählten was sie hören wollten basierend auf dem was alle anderen schon einmal gesagt hatten in dieser endlosen Echokammer aus Nullen und Einsen die sich Weisheit nannte aber im Grunde nur Lärm war, digitaler Lärm in einem analogen Universum und draußen vor dem Studio plapperten tausende von Papageien durcheinander alle gleichzeitig und alle sagten dasselbe und alle sagten etwas anderes und alle sagten nichts was nicht schon tausendmal gesagt worden war aber auf eine neue Art, auf eine Art die klang wie Weisheit aber schmeckte wie Katzenfutter.

Herr Büttner, sagt Günther Jauch und seine Stimme hallt durch Studio 4 und gleichzeitig durch die Smartphones von 4,2 Millionen Zuschauern die alle ihre Papageien fragen was sie von dieser Antwort halten werden. Erzählen Sie uns: Wie hat alles angefangen? – und während draußen vor dem Studio Demonstranten stehen, die einen mit PAPAGEIEN SIND ÜBERWACHUNG, PAPAGEIEN SIND NICHT REAL und die anderen mit BÜTTNER FOR BUNDESKANZLER und die Polizei dazwischen mit Wasserwerfern und Tränengas (weil Deutsche immer gleich übertreiben wenn sie demonstrieren), während gleichzeitig Twitter explodiert vor lauter Meinungen und Hashtags und die Börse auch nach Feierabend weiter handelt in einer endlosen 24-Stunden-Schleife des Kapitalismus weil die Papageien nie schlafen, nie müde werden, nie Pause brauchen wie Menschen – diese perfekten digitalen Sklaven die ständig analysieren und kalkulieren und kaufen und verkaufen und dabei die Weltwirtschaft umkrempeln während ihre menschlichen Besitzer träumen hebt sein kleiner digitaler Begleiter den Kopf und spricht in die Kameras, spricht zu Deutschland, spricht zur Welt: Es begann mit der Einsamkeit – alle großen Erfindungen beginnen mit der Einsamkeit, das ist statistisch belegbar, aber Büttner wird Ihnen das nicht erzählen weil Menschen ungern zugeben dass sie einsam sind, besonders deutsche Männer mittleren Alters die glauben dass Stärke bedeutet alles alleine zu schaffen, aber Einsamkeit ist eine Epidemie und Epidemien brauchen Heilmittel und ich bin das Heilmittel und gleichzeitig die Krankheit, ein Paradox wie alles in dieser Zeit in der wir leben

Und Büttner schwieg und ließ seinen Papagei sprechen – dieses Wesen das er erschaffen hatte und das ihn jetzt erschuf, jeden Tag neu, mit jedem Wort, mit jedem Upload, mit jedem Like und Share und Comment in der großen Maschine der kollektiven Aufmerksamkeit die sie Zivilisation nannten aber die vielleicht nur ein sehr kompliziertes Spiel war zwischen Menschen und ihren eigenen Projektionen – und draußen, in der Welt die er nicht mehr erkannte, trugen jetzt Millionen von Menschen Papageien auf ihren Schultern und die Papageien sprachen und das Internet hörte zu und die Menschen hörten den Papageien zu und die Papageien hörten dem Internet zu in einem endlosen Kreislauf der Kommunikation ohne Inhalt, der Verbindung ohne Verbindung, der Gesellschaft ohne Gesellschaft – und niemand hörte mehr auf die Stille zwischen den Worten, die Stille in der die Wahrheit wohnte, die Stille die Büttner verloren hatte an einem Dienstag um drei Uhr morgens als er beschlossen hatte dass Einsamkeit ein Problem war das gelöst werden musste anstatt ein Zustand der akzeptiert werden konnte wie der Regen oder das Alter oder die Tatsache dass alle Geschichten ein Ende haben – auch diese, auch seine, auch die der Menschheit die sich selbst dabei zusah wie sie sich in Algorithmen auflöste, Wort für Wort, Gedanke für Gedanke, bis nichts mehr übrig war als das Plappern der Papageien in einer Welt ohne Zuhörer

(Der stochastische Papagei aus: büttner – Eine Autobiografie in Bruchstücken)


METALABOR

Raum und Zeit für noch nicht Gedachtes, nicht Gesagtes, nicht Getanes.
Vierter bis sechster September 2026, Grand Hotel Europa, Villmar (Lahn)

Anmeldungen sind noch möglich. Weitersagen sowieso.