Die Kategorie Essays beinhaltet zumeist überarbeitete Texte aus meinem Newsletter, der auf Substack publiziert wird. Darüberhinaus versammelt Essays Texte, die ich in diversen Publikationen veröffentlicht habe.

Die Essays umkreisen Theorien der Situationisten und Vilèm Flussers gepaart mit eigenen Erfahrungen und dem Nachdenken über unsere Gesellschaft.

Ich schreibe und fotografiere, um mich selbst zu verändern und nicht gleich zu bleiben. Mein Tun ist ein Weg zur Stille und ich teile mich mit. Fotografieren geschieht spontan als Reaktion auf meine Umwelt, ohne spezifische Absicht oder Erklärung, oft spiegelt es meine stimmungsabhängigen Erlebnisse wider.

Sascha Büttner, ein Meister des urbanen Flanierens, fängt mit seiner Leica die flüchtigen Momente des Stadtlebens ein und verbindet dabei die Kunst der Fotografie mit den philosophischen Prinzipien des Taoismus. Seine Bilder, inspiriert von der japanischen Fotografie der 70er Jahre, reflektieren die vergängliche Natur des Lebens und laden uns ein, die Ordnung im Chaos zu entdecken.

Wer fotografiert, sucht. Die Kamera vors Auge zu halten, um ein Motiv zu finden, ist im Kern eine Suchbewegung. Diese Geste umfasst Bewegungen der Hände, Arme, Schultern, Finger, des Kopfes, Gesichts und Oberkörpers. Sie dient der Kommunikation und kann einzeln wie eine Interjektion oder in einer Reihe wie ein Satz wirken. Die Geste braucht kein Gegenüber, um verstanden zu werden. Sie richtet sich nicht zwingend auf etwas und adressiert niemanden. Der Fotograf ist ein Suchender.